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Haiku 2007-2010
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| Autorin/Autor: |
Haiku / Beitrag |
22 Jul, 2008, 13:46:07
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die alte kirche
zum renovieren geräumt
wo bleibt gott
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22 Jul, 2008, 14:11:22
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Ich weiß es!
Habe Kontakt aufgenommen mit Hanns Dieter Hüsch – spirituell natürlich.
Der hat mir was erzählt, da siehste gleich, wo Gott abgeblieben ist:
Ich habe seit einiger Zeit das Gefühl, dass ich einen Leibwächter habe. Ich weiß es noch nicht genau. Nicht, dass ich um mein Leben fürchte, nee, nee, aber als ich DEM LIEBEN GOTT -
den ich vor ein paar Wochen wieder mal in Dinslaken in unserem Stehbistro in der Neustraße gegenüber Schätzlein traf - als ich dem lieben Gott davon erzählte, sagte er nur, kann möglich sein. Ich hab im Moment den Überblick nicht. Könnte es ein Schutzengel sein, fragte ich. Nein, nein, sagte der liebe Gott, auf die Gefahr hin, dass ich lüge, aber das wüsste ich, dann hätte Petrus mir was gesagt.
Die Sache kann aber auch liegen geblieben sein, sagte er dann, wir sind ziemlich überlastet, verstehst du? Ja natürlich, sagte ich, ich kenne das.
Hat mich sehr inspiriert, dein Haiku.
Danke sehr.
Gerke
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22 Jul, 2008, 14:48:20
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Also, lieber Gerke, in Abwandlung eines theologischen Ausdrucks würde ich sagen: Glückliches Haiku, das einen so "hü(b)schen" Dialog mit Gott provozierte... Das klingt tatsächlich nach dem Niederrhein-Kauz! Du scheinst aus der Ecke zu kommen?!
In diesem Sinne wollen wir gerne weiter überlegen, wo er bleibt - wenn er z.B. nicht in Dinslaken in eurem Stehbistro ist...
A Dieu!
René
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22 Jul, 2008, 15:22:45
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...
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!
„Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!
Auf ihn will ich vertrauen.
Wenn aus dem Staub er sich erhebt,
dann werde ich Gott schauen.“
So kann der Hiob in die Zukunft sehn,
als er sein Schicksal kann kaum tragen.
Er wagt es, Gott zu widerstehn,
ihn voller Zorn zu fragen:
„Warum hast du mich so geschlagen?“
„Warum“, so fragt auch Jesus Christ,
„warum, Gott, hast du mich verlassen?“
Wenn Gott am Kreuz den Sohn vergisst,
muss Jesus ihn nicht hassen?
Doch Jesus bleibt der Liebe treu
zu Gott und Menschen, die ihn schlagen.
So zeigt sich Gottes Liebe in ihm neu,
die aufersteht nach nur drei Tagen.
Wir sind von Gott getragen!
(Helmut Schütz 2001 nach dem Lied 259 aus dem Evangelischen Gesangbuch: „Kommt her, des Königs Aufgebot” mit der Melodie von Heinrich Schütz 1661)
Wo bleibt Gott?
Auf ihn ist doch Verlass, denke ich.
Oder heißt die Malerfirma
X.Y. Gott & Söhne ?
;o)
Ramona
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22 Jul, 2008, 15:33:28
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Nehmen wir an, Gott ist an keinem Ort.
Seine Existenz könnte losgelöst von unserem Verständnis sein, dass alles seinen Platz hat in einem riesigen Kessel voll Universum. Er durchfließt als Energie die Zwischenräume, die überall vorhanden sind und sich wohlmöglich stets vergrößern. So wird der Raum für Gott weiter und weiter. Für einen Theologen ein verlockender Ansatz, oder? Hinzu käme die Möglichkeit, die von allem Unnützen besetzten Bereiche böten ebenfalls ein hinreichendes Energiereservoir, in dem er strömen könnte. Das beträfe in erster Linie die Gebiete, in denen sich Menschen aufhalten.
Wenn auch die Alternative passt, dann wäre Gott die Energieklammer in allem und um alles herum.
Wozu dann noch eine Kirche? Er sitzt ja nicht im Beichtstuhl und wartet auf Kundschaft.
Das war jetzt ein ziemlich wissenschaftlicher Exkurs… puuh.
Ich schätze mal, wenn er nicht in Dinslaken ist, dann sitzt er schon im Zug nach Halle und passiert gerade den „Süßen See“ hinter Eisleben.
Die alte Kirche
zum Renovieren geräumt
Gott jetzt ein Bagger
Herzliche Grüße
Gerke
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22 Jul, 2008, 15:49:59
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Ach Du lieber Gott ;o)
da ist er dann aber tüchtig auf dem Holzweg, weil - Seeburg hat keinen Bahnanschluss ...
Mister Göttingen ;o)
Nehmen wir an, Gott ist an keinem Ort.
... das ist auch so ein Quark, denn Gott ist überall - habe ich mir mal sagen lassen.
Und es gibt keinen Kessel voll Unsiversum, eher denke ich, die Erde ist eine Scheibe und steht auf einem Turm aus Schildkröten.
(siehe Stephen Hawking)
Nun ja ... mal so unter uns betrachtet.
;o)
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22 Jul, 2008, 16:02:39
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Erstmal, liebe RLinke,
hat Aseleben einen Anschluss und da kommste heute noch um 17:27 Uhr weg nach Halle. O.k.?
Dann ist ja mein wissenschaftlicher Exkurs gerade darauf ausgerichtet, dass der Gute überall ist und damit eben an keinem Ort (man lese bitte bis zum Ende...).
Und das mit der Scheibe haste auch nicht ganz korrekt verstanden.
Kümmer dich mal besser jetzt um die Tanten. Die knabbern sonst an deine Turtels rum.
Gruß Gerke
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22 Jul, 2008, 16:42:35
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im Zug nach Halle und passiert gerade den „Süßen See“ hinter Eisleben.
... neee, neee lieber Gerke,
ich lese schon gründlich.
Der Anschluss wird dann sicher heute fertiggestellt, in Aseleben oder ...
dann müsste die Bahn arg huscheln, quer über den Salzigen See ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Aseleben
Haste wohl unter "Bus" geillert ...
Ich weiß schon noch, wo ich aufgewachsen bin ...
Die Tanten sind vollkommen geschmeidig, keine Sorge, ich stehle Dir schon nicht die Schau.
Viel Spaß beim googlen.
P.S. ... sorry, René - off topic - |
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22 Jul, 2008, 17:17:57
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"...die Erde ist eine Scheibe..."
Doch, Gerke, es stimmt. Geh bis an den Rand...Ich schubs dich dann...
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22 Jul, 2008, 18:45:27
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Hallo Rène, angesichts dieser "göttlichen" und auch "nngöttlichen" Diskussionen
möchte ich mich auch noch zu Wort melden.
"Wo ist Gott".....
Ramona hat ja schon deutlich evangelisch Stellung ezogen.
Nicht, dass ich was gegen die Evangelischen hätte, bin ja selber dieser Kirche angehörig, aber inzwischen stelle ich hinter so manche Bilbestelle und Gesangbuchlied nicht nur ein Fragezeichen.
Ich denke, dass ich schon ziemlich bibel- und gesangbuchfest bin, habe ich doch einige Jahre sonntäglich die Orgel gespielt.
"Wo ist Gott"....ich weiß es nicht und fühle mich ganz oft von ihm im Stich gelassen.
Ich griefe niemanden an, nur meine gedanken zu den Auslegungen hier.
VG
Angelika
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22 Jul, 2008, 19:17:50
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Ramona hat ja schon deutlich evangelisch Stellung ezogen.
... ooohhhh  wenn das der angeheiratete katholische Zweig hört, na aber da!
Die würden ja Augen machen.
Wo ich doch durch und durch Heide bin.
Aber meine Freundin ist Kirchenälteste, sie hat einen tollen Draht nach oben ... vielleicht liegt's am Umgang.
Im Stich gelassen fühle ich mich nie - von Gott, er hat allerhand zu tun, so ringsum ...
Es gibt da dieses Schlagwort: "Hilf dir selbst ..."
Also, René, frisch ans Werk, Papierhütchen, Farbe, Pinsel und los geht's - wenn alle mit anpacken, die an Heiligabend in der Kirche sitzen, dann geht's ruckzuck.
Tschüss |
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22 Jul, 2008, 21:40:30
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Na, da ist ja was hochgekommen an Gedanken zu Gott... Mal sortieren:
Drei Vorbemerkungen:
Erstens heißt es im Haiku: wo bleibt gott. Man sagt schon mal, wo bleibst du denn, wenn alles durcheinander ist. Dann ist da die alte Kirche und ihr Bemühen um Ausräumen und Renovierung als Hintergrund für die Frage genannt. Das Ganze war real erlebt und sollte die heutige Frage nach Gott stellen.
Die Situation für die Frage ist heute anders. Im Mittelalter hieß es : Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?
Und noch vor wenigen Jahrzehnten:
Wie erfahre ich Gott?
Gerkes Versuch, Gott an die Theke zu stellen (also ihn überall im Alltäglichsten zu vermuten) hat mir gut gefallen - besser als das, was er wissenschaftlich nennt...
RLinkes Antwort mit Schütz: Wir sind von Gott getragen, auf ihn ist Verlaß! ist denke ich, im besten Sinne ein Festmachen im Glauben, daß er da ist - ob in der Kirche oder anderswo.
Angelikas Zweifel über seine Anwesenheit und Klage über seine Abwesenheit sind sozusagen die andere Seite des festen Glaubens...
Mir kam es darauf an zu fragen, wo er denn bleibt, wenn die Kirchen geräumt und an der Oberfläche renoviert werden. In ihnen wird ja immerhin die Rede von Gott noch wachgehalten.
Noch einen schönen Kierkegaardschen Gedanken zum Abschluß: Wenn es ihn gibt, dann bekommt er auch diese Diskussion über die Frage nach seinem Verbleib mit.
Was er dazu wohl sagt?!
Salut René
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23 Jul, 2008, 01:14:16
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Das sind alles sehr schoene Ueberlegungen, lieber René, aber sie zeigen sehr genau, womit die schlichte Beobachtungs-Dichtkunst "Haiku" permanent ueberfoerdert wird! Ich habe auch oft Muehe, Beobachtung + Dichtkunst mit Beobachtung + Satire und Beobachtung + Theologie und Theologie + Satire etc. auseinanderzuhalten, aber gerade Deine letzte Frage zeigt ueberdeutlich, dass Du mit Deinem konkreten Beobachten/ Schreiben eigentlich etwas Anderes transportieren moechtest, etwas Dahinterliegendes, Glaub(ens)wuerdiges, zusaetzlich aber Diskussionswuerdiges. Zumindest fuer Letzteres scheint mir kein Platz zu sein in dieser speziellen Gedichtform (wenn ich sie richtig verstehe), es geht - nur!! - um Beobachtungen! Die koennen auch religioeser Natur sein, so weit sie sich eben "konkret" beobachten lassen (die Schluesse sind jedem selber ueberlassen!). Ich zitiere schnell blaetternd aus dtv, Haiku, Japanische Gedichte (genauere Quellenangabe gerne auf Wunsch):
Ein Priester,
vier, fünf Gläubige - die Kälte
der Nacht.
(Shiki)
Der große Buddha
ist kühl bis an Herz
in der Hitze
(Shiki)
Straßenpredigt -
auch das Mönchsgelaber gehört
zur Mittagsstille.
(Issa)
Zu Deinem Text koennte ich mir - eventuell haikugemaess? - etwas in der Art vorstellen:
die alte kirche
zum renovieren geräumt -
das kreuz muss/ darf bleiben
Das hat, wenn man´s so lesen will - und so ist es ja gemeint! - auch etwas Dahinterliegendes/ Satirisches, aber es ist nicht von "Gott" die Rede, an den ja viele nicht glauben, oder nicht in der christlichen "Version", aber das Kreuz gibt es nun einmal - auch recht dinglich - in einer Kirche... Also, ich hoffe, es wird klar, dass Haikus sich meiner Meinung nach nicht eignen fuer dahinterliegende "Botschaften", aber auch, dass ich das hier auf Haikus einschraenken moechte und nicht ausweiten auf andere Redeformen und Gelegenheiten...
Liebe Gruesse und eine gute Nacht,
F. Christoph
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24 Jul, 2008, 00:55:28
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Oder, vermutlich besser als Beispiel geeignet in dem oben beschriebenen Zusammenhang, auch wenn die Aussage ganz gegensaetzlich zu sein scheint:
die alte kirche
zum renovieren geräumt -
auch das kreuz muss raus
Ich hoffe sehr, lieber René, Du verstehst, dass ich hier nicht ueber "Religion" diskutieren wollte, sondern ueber Haikus!?
Herzlich,
F. Christoph
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24 Jul, 2008, 13:54:46
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Lieber F.Christoph,
ich gebe Dir recht, daß das Haiku konkret bleiben sollte. Meine theologischen Anmerkungen waren mehr eine Reaktion auf das von den Kommentator(inn-)en Geäußerte.
Ich selber hatte eher eine heiter-humorvolle Absicht. Beim Anblick der geräumten Kirche kam mir blitzartig der Gedanke: Ja, wo bleibt denn, wenn alles ausgeräumt wird, Gott selbst?!
Eine (an der Gottesvorstellung gemessen) völlig unangemessene Idee - und damit vielleicht absurd-heiter...
Das ist, zugegebenermaßen, ein über das rein Sichtbare hinausgehender Gedanke - der aber vielleicht in der Kirche, in der das Sichtbare Symbol einer unsichtbaren Wirklichkeit ist, nicht fehl am Platze scheint. Auch der Priester und die Gläubigen und die Kälte in Deinem Beispiel meinen ja mehr als das Vordergründige - oder?!
Insgesamt emfinde ich das Haiku eher an der Grenze der strengen Observanz,
aber nicht völlig außerhalb von Haiku
meint René
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24 Jul, 2008, 14:02:54
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"eher an der Grenze der strengen Observanz" Und der, lieber René, gehoert eh meine ganze Sympathie!! :-)
Herzlich,
F. Christoph
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24 Jul, 2008, 14:09:50
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Der Grenze oder der Observanz, lieber F.Christoph? Grenze wär mir lieber...
Salut René
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24 Jul, 2008, 14:30:06
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Letzterer fehlt es nicht an ersterer, lieber René, eine relative Sache also, aber da die Regel vermutlich mit der Zeit sowieso nicht mehr recht be(ob)achtet wird, wuerde ich es, um auf das Level der ungefaehren Observanz absinken zu koennen, erst einmal mit der strengen versuchen... :-))
Fuer heute schweigend wie ein Trappist in Mariawald - die naechste Rekreation kommt aber bestimmt!! - gruesst herzlich
F. Christoph
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24 Jul, 2008, 18:28:56
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Eine Frage an die Leser sollte ein haiku wohl eher nicht sein. Eine Art Selbstgespräch oder verwunderter Ausruf darf es m.E. aber schon sein.
Herrgott ganz ausgeräumt
die Kirche
zum Renovieren
Klaus
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